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tunnelgrowing | Paradise Seeds

Anbau Info

Vom Hanfsamen bis zur BlĂŒte

GlĂŒckwunsch, Du hast den ersten Schritt auf dem Weg zum selbstversorgenden Produzenten Deiner eigenen hochwertigen Cannabispflanzen unternommen!
Unserer Erfahrung nach benötigen viele Grow-AnfĂ€nger etwas Hilfe, um das Beste aus ihren Pflanzen zu machen, und wir wollen natĂŒrlich, dass Du aus Deinen Paradise-Cannabissamen so viel wie möglich herausholst.
Darum haben wir einige nĂŒtzliche Tipps fĂŒr die Kultivierung gesunder Cannabispflanzen mit großen aromatischen Buds zusammengestellt. Wie bei den meisten Dingen im Leben, hat ein jeder seine eigene Meinung darĂŒber, wie man einen Samen am besten keimen lĂ€sst.
Wir von Paradise Seeds empfehlen aber die folgenden einfachen Schritte auf dem Weg vom Samen bis zur BlĂŒte.

Keimung

germination steps 300 wide | Paradise Seeds

Schritt 1: Lege die Samen zwischen zwei feuchte ZellstofftĂŒcher auf einen Teller (wĂ€ssere die TĂŒcher und lasse das ĂŒberschĂŒssige Wasser ablaufen). Stelle den Teller in einen dunklen Raum mit Zimmertemperatur. Verwende auf keinen Fall chloriertes Wasser. Klares Leitungswasser, Regenwasser oder destilliertes Wasser ist am besten geeignet.

Schritt 2: Innerhalb von drei Tagen wird die Embryowurzel die SamenhĂŒlle durchbrechen. Pflanze den Keimling (mit der Wurzel nach unten) 1 cm tief in einen mit SĂ€mlings- oder Kakteenerde gefĂŒllten kleinen Topf und decke das Pflanzloch zu. Vor Sonnenlicht schĂŒtzen. BesprĂŒhe die ErdoberflĂ€che mit Wasser (niemals direkt den SĂ€mling) und versehe sie mit einer transparenten Abdeckung (der abgeschnittene obere Teil einer Plastikflasche funktioniert hier perfekt), um eine gleichbleibend hohe Luftfeuchtigkeit (=Mikro-GewĂ€chshaus) zu gewĂ€hrleisten.

Schritt 3: Sobald der Keimling die SamenhĂŒlle abwirft und die beiden KeimblĂ€tter zum Vorschein kommen, stelle ihn unter eine direkte Lichtquelle, vorzugsweise fluoreszierende Leuchten. Halte die obere Erdschicht permanent feucht und setze den Topf in diesem Stadium noch nicht intensivem Sonnenlicht aus.
Die Wurzel wird dem Wasser nach unten folgen, warte also mit weiterem Gießen bis die Erde etwas angetrocknet, nicht aber schon staubtrocken ist. In den ersten Tagen ist es wichtig, die SĂ€mlinge sehr vorsichtig zu wĂ€ssern!

Schritt 4: Nach ein oder zwei Wochen sollte sich der SĂ€mling zu einer kleinen Pflanze entwickelt haben, die dann in grĂ¶ĂŸere BehĂ€lter mit nĂ€hrstoffreicher Erde, wie z. B. hochwertiger Blumenerde, umgepflanzt werden kann.
Deine Cannabispflanzen haben nun den bestmöglichen Start in ihr weiteres Leben.

Schritt 5: Wenn die Pflanzen zu blĂŒhen anfangen, offenbaren sie ihr Geschlecht, was Wochen oder Monate (abhĂ€ngig vom Typ) nach der Aussaat der Fall sein wird.
Feminisierte und Autoflowering-Samen werden zu weiblichen Pflanzen. Sie entwickeln BĂŒschel voller BlĂŒtennarben, wohingegen sich regulĂ€re Samen entweder zu weiblichen oder mĂ€nnlichen Pflanzen entwickeln.
Du kannst das Geschlecht an den Nodien der Triebe erkennen. MĂ€nnliche Pflanzen bilden herabhĂ€ngende PollensĂ€cke und können nur schwerlich ĂŒbersehen werden!
Entferne alle mÀnnlichen Pflanzen, um zu verhindern, dass Deine weiblichen Pflanzen bestÀubt werden und Samen bilden.

Schritt 6: Behandle Deine Pflanze gut, dann wird sie Dich ebenfalls gut behandeln, wenn die Erntezeit gekommen ist!

Hydrokultur

Sie können die Samen direkt in feuchte SteinwollwĂŒrfel oder Mapito aussĂ€en. Verwenden Sie zum Befeuchten Wasser mit einem pH-Wert von 5,5, so dass sich im WĂŒrfel ein pH von etwa sechs ergibt. Dies ermöglicht den SĂ€mlingen, alle NĂ€hrstoffe aufzunehmen, die sie zum Wachstum brauchen. Seien Sie vorsichtig, die Pflanzen können leicht verbrennen und austrocknen. Dies ist der Grund, warum Sie die „Baby-Pflanzen“ feucht halten mĂŒssen und ihnen keinesfalls zu viel DĂŒnger verabreichen sollten.

outdoorgrowing | Paradise Seeds

Freiland-Anbau von Cannabis

Sobald die Hanfpflanzen groß genug sind, etwa 15-20 cm, können sie nach draußen versetzt werden, in reichhaltige Erde im offenen Boden oder große Töpfe. Im SĂŒden Europas oder anderen warmen, sonnigen Gegenden kann dies schon frĂŒh, im MĂ€rz, erfolgen, wohingegen man in kĂ€lteren LĂ€ndern wie Holland besser bis Anfang Mai wartet. Im Freiland hĂ€ngt die Entwicklung Ihrer Pflanzen von der Menge des Sonnenlichts, des Regens und des Windes ab. Es ist Ihre Aufgabe, Mutter Natur mit zusĂ€tzlichen NĂ€hrstoffen und Gießwasser zu unterstĂŒtzen.
Draußen können Ihre Cannabis-Pflanzen eine Höhe von mehr als drei Metern erreichen! Wenn der tĂ€gliche Lichtzyklus auf 15 Stunden zurĂŒckgeschrumpft ist, beginnen die Hanfpflanzen mit der BlĂŒtenbildung. Mit etwas GlĂŒck – hier hĂ€ngt viel davon ab, ob in den letzten Monaten gĂŒnstige Wetterbedingungen herrschen – werden die Pflanzen eine Menge Buds produzieren, bis zu einem Kilo pro Hanfpflanze. Die Pflanzen und ihre ErtrĂ€ge können außerordentlich beeindruckende Dimensionen erreichen!

tunnelgrowing | Paradise Seeds

GewÀchshaus-Kultur von Cannabis

Die QualitĂ€t von GewĂ€chshauspflanzen kann besser ausfallen als die von Freilandpflanzen. Sie wachsen so geschĂŒtzt heran wie Indoor-Pflanzen, haben aber den großen Vorteil reichlichen Sonnenlichts. Hier haben Sie beste Kontrolle ĂŒber Ihre Hanfpflanzen. Wenn Sie den Lichtzyklus kĂŒnstlich auf 12 Stunden verkĂŒrzen, indem Sie die Pflanzen oder das ganze GewĂ€chshaus verdunkeln, können Sie bereits in der Mitte des Sommers ernten, und, wenn das Ganze entsprechend organisiert wird, sogar zweimal im Jahr!

 

indoorgrowing | Paradise Seeds

Cannabis Indoor-Growing

Home-Growing ist sehr populĂ€r geworden, was logisch ist, wenn man sich vergegenwĂ€rtigt, dass man sich selbst mit einem Top-Produkt versorgen kann, das nicht hochgradig mit Pestiziden verseucht ist, oder, im Falle des Haschkaufs auf der Straße, nicht mit Chemikalien oder Schuhcreme verschnitten ist, und das auch noch zu horrenden Preisen gehandelt wird. Ein weiterer Vorteil des Indoor-Growings ist, dass Sie sich nicht ĂŒber Diebe Sorgen machen mĂŒssen, die mitten in der Nacht Ihre Freiland-Pflanzung abernten.

Die QualitĂ€t von Indoor-Hanfpflanzen ist oftmals sehr hoch. Unter Hochdrucknatrium-Dampflampen kann jeder, der ĂŒber etwas freien Platz verfĂŒgt, erfolgreich Eigenanbau praktizieren. Indoor-Growing ist etwas komplizierter, weil man alle Umgebungsfaktoren regulieren muss, aber Ihre MĂŒhe wird belohnt werden, wenn Sie die richtigen Einstellungen herausgefunden haben. Dann ist die Sache absolut easy! Stellen Sie sicher, dass die Temperatur 25°C nicht ĂŒberschreitet und nicht unter 20°C fĂ€llt. Der Raum sollte gut ventiliert und stĂ€ndig mit Frischluft versorgt sein. Die Luftfeuchtigkeit in der Anlage sollte wĂ€hrend der Wachstumsphase um 80% betragen, zum Ende der BlĂŒteperiode aber unter 60% liegen um Schimmelbefall vorzubeugen.

Wir raten Ihnen, vor dem Start ein Buch ĂŒber Growing zu lesen oder sich bei anderen Growern, die bereits ĂŒber Erfahrung verfĂŒgen, Informationen zu beschaffen. Obwohl Indoor-Growing nicht schwierig ist, ist es definitiv ein großer Vorteil, wenn Sie vor dem ersten Mal bereits ĂŒber ein gewisses Basiswissen verfĂŒgen.

NĂ€hrstoffe

Bei einem pH-Wert von 5,5-6 können die Hanfpflanzen die NĂ€hrstoffe am besten absorbieren, und auch der NĂ€hrstofftransport innerhalb der Pflanze ist gesichert. Auf diese Weise gedeiht die ganze Pflanze prĂ€chtig, was sich in maximalem Wachstum sowie hohen ErtrĂ€gen in Top-QualitĂ€t Ă€ußert. Die Hanfpflanzen benötigen in ihren verschiedenen Lebensabschnitten unterschiedliche NĂ€hrstoff-Dosierungen. Viele DĂŒnger-Firmen stellen einen Plan fĂŒr die optimalen Dosierungen mit ihrem jeweiligen DĂŒnger bereit. Sie können auch biologische Stimulatoren benutzen, wie z. B. Bewurzelungs- und BlĂŒte-Stimulatoren, die das organische, von Bakterien unterstĂŒtzte Bodenleben aktivieren und dadurch die Pflanzen stĂ€rker und gesunder machen. Einige dieser Stimulatoren können durchaus einen Unterschied bewirken.

male | Paradise Seeds

Sinsemilla (samenlos)

Die meisten Cannabis-Enthusiasten bauen an, um Buds in TopqualitĂ€t zu produzieren, zum Eigenkonsum und auch fĂŒr Freunde. Wenn dies der Fall ist, werden Sie keine Samen in ihren Buds haben wollen, weil diese die Ernte weniger potent machen und geraucht oder im Vaporizer schlecht schmecken. Es könnte Ihnen sogar Kopfschmerzen bereiten! Um die Pflanzen von der Samenbildung abzuhalten, mĂŒssen Sie die mĂ€nnlichen Pflanzen durch Geschlechtsbestimmung identifizieren. Die MĂ€nnchen erfĂŒllen keinen anderen Zweck als den der Fortpflanzung. Die weiblichen Pflanzen sind diejenigen, die man behalten muss, weil nur sie jenes wunderbar schmeckende Aroma und jene hochgeschĂ€tzten Effekte auf Körper und Geist bereithalten, bewirkt durch ihre reichen und potenten BlĂŒten. Die Weibchen sind es, die im Grow-Raum zwecks BlĂŒte verbleiben, bis sie erntereif sind.

MĂ€nnliche und weibliche Cannabispflanzen Ă€hneln sich in der Wachstumsphase sehr, und das Geschlecht kann man erst sicher erkennen, wenn die ersten BlĂŒten erscheinen. Von diesem Moment an werden die Hanfpflanzen unterscheidbar, mĂ€nnliche und weibliche Pflanzen erhalten nun ihr spezifisches Äußeres. In der VorblĂŒtephase kann man das Geschlecht der Pflanzen wie oben beschrieben erkennen und die mĂ€nnlichen Exemplare entfernen. Schauen Sie auf den Hauptstamm, und untersuchen Sie jedes Internodium, um die erste VorblĂŒte zu finden. Höchstwahrscheinlich werden Sie diese im oberen Bereich der Pflanze lokalisieren können.

dryss | Paradise Seeds

Die Ernte

Sie sollten nur dann ernten, wenn die BlĂŒten reif sind, und nicht eher, aber auch nicht so lange warten, bis sie ĂŒberreif werden! Es ist an der Zeit zu ernten, wenn die HarzdrĂŒsen auf ihre maximale GrĂ¶ĂŸe angeschwollen sind, was Sie am besten mit einer Lupe erkennen können. Eine andere, etwas ungenauere Methode ist, zu beobachten, ob die Buds mit fortschreitender BlĂŒtezeit immer noch an GrĂ¶ĂŸe zunehmen. Wenn kein tĂ€glicher Ertragszuwachs mehr stattfindet, und die Mehrzahl der Narben („HĂ€rchen“) an den BlĂŒten sich von weiß nach brĂ€unlich-orange verfĂ€rbt haben, ist es an der Zeit, die Pflanzen zu ernten. Entfernen Sie zunĂ€chst die großen LaubblĂ€tter und hĂ€ngen Sie die marijuanapflanzen dann mit dem Kopf nach unten in einem kĂŒhlen, trockenen und dunklen Raum auf, um sie trocknen zu lassen. UngefĂ€hr 14 Tage spĂ€ter können Sie die letzten BlĂ€tter entfernen, so dass nur noch die Buds verbleiben. Jetzt ist es soweit: Sie kommen in den Genuss Ihrer selbst angebauten Super-Quality Buds!

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