Grüne Weihnacht: Über sechs Ecken verbunden

Du kennst doch dieses “Über sechs Ecken verbunden“-Ding? Es ist die Theorie, dass man zwischen zwei beliebigen Menschen in nur sechs Schritten eine Verbindung herstellen kann, was beweist, wie klein die Welt doch ist, in der wir leben. Diesen Monat ändern wir diese Theorie ein wenig ab und spielen unser eigenes kleines Spiel namens „Grüne Weihnacht: Über sechs Ecken verbunden“!

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Erste Verbindung: Womit alles begann - Das Jesus-Kind

Weihnachten ist vom Ursprung her biblisch, obwohl das Jesus-Kund manchmal vergessen wird, weil alle so sehr damit beschäftigt sind, Essen und Getränke zu konsumieren und Geschenke auszupacken. Wie aber passt Cannabis in diese Grüne Weihnacht-Verbindung? Nun, manche Leute sagen, dass der erwachsene Jesus in das Salböl, mit dem er kranke Menschen heilte, einen Cannabisextrakt mischte. In der aramäischen Sprache heißt letzterer Keneh-Bosum, Keneh bedeutet Hanf und Bosum aromatisch…

Zweite Verbindung: Grüne Weihnacht mit dem Weihnachtsmann

Jesus war zwar die ursprüngliche Inspiration für Weihnachten, aber das Konsumzeitalter hat uns eine weitere Weihnachtsikone beschert, in Gestalt des Weihnachtsmanns. Das Interessante an ihm ist, dass seine Rolle in der Weihnachtsgeschichte von Land zu Land verschieden ist. Wusstest Du zum Beispiel, dass in Holland, der Heimat von Paradise Seeds, der Weihnachtsmann „Sinterklaas“ heißt und jeden November mit einem Tretboot aus Spanien anreist?

In den USA und in Großbritannien sieht man ihn hingegen nicht bis zum Weihnachstabend (24. Dezember), und dann erledigt er all seine Weihnachtsaktivitäten auf der ganzen Welt im Verlaufe einer einzigen verrückten Nacht. Die Tradition in Großbritannien verlangt, dass die Kinder ein kleines Fläschchen Alkohol (gegen die Kälte) für ihn und eine Karotte für das Rentier hinterlegen. Aber überleg doch mal… wie zur Hölle soll der Weihnachtsmann sicher einen Schlitten steuern, wenn dieser ganze Alk in seinem Bauch umherschwappt? Das Gerücht ist zwar nicht bestätigt, aber es gibt bestimmt einen guten Grund dafür, dass dieser Typ immer sein „ho ho ho!“ lacht (vielleicht, weil er selbst eine Grüne Weihnacht feiert, hi hi hi?!) Man sollte auch nicht vergessen, dass Cannabis dafür bekannt ist, die Nachtsichtzu verbessern, wie in Studien mit jamaikanischen Fischern und marokkanischen Bergbewohnern nachgewiesen wurde. Und da es auch keine Berichte darüber gibt, dass der Weihnachtsmann jemals einen Schlitten-Crash gebaut hat, muss man wohl annehmen, dass er ein außergewöhnlich gutes Nachtsichtvermögen hat…

Dritte Verbindung: Coca Cola und die Grüne Weihnacht

Es ist wohldokumentiert, dass die Entwicklung des Weihnachtsmanns zur popkulturellen Ikone in den 1930er Jahren zeitlich mit erfolgreichen Marketing-Kampagnen der Getränkefirma Coca Cola zusammenfiel. Außerdem startete das Produkt Coca Cola seine Karriere in den 1880er Jahren mit einer geheimen Rezeptur, die großzügige Mengen Kokain enthielt.  Es war eines von mehreren nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, kommerziellen Produkten des 19. Jahrhunderts, die als gesundheitsfördernd beworben wurden. Ein anderes Ausgangsmaterial für solche nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel war Cannabis, und mehr als 2000 Cannabis-haltige Produkte wurden als Stärkungsmittel beworben, die das Wohlbefinden und die Gesundheit verbessern sollten, was bis in die 1930er Jahre hinein der Fall war. Interessant an dieser Stellte ist, dass sich Coca Cola im Jahre 2019 offen dafür zeigt, Cannabis- bzw. CBD-haltige Getränke herzustellen, wodurch sich dieser verrückte Grüne Weihnachten-Kreis wieder schließen könnte…!

Vierte Verbindung: Queen Victorias Grüne Weihnachts-Medizin

Berichten zufolge war Queen Victoria, die Großbritannien von 1837-1901 regierte, ein Fan von Cannabis-basierter Medizin. Ihr Leibarzt verschrieb ihr eine Cannabistinktur gegen menstruelle Krämpfe und schrieb in „The Lancet“ (auch heutzutage noch eine der einflussreichsten medizinischen Publikationen): „Wenn man es in reiner Form und vorsichtig anwendet, zählt Cannabis zur wertvollsten Medizin, die wir besitzen.“ Queen Victoria wird auch mit dem ersten Weihnachtsbaum, der in Großbritannien auftauchte, in Verbindung gebracht, was auf ihren Ehemann Prinz Albert zurückging, der diese Weihnachtstradition aus seiner Heimat Deutschland an den königlichen Hof brachte.

Fünfte Verbindung: Grüner Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum ist eine deutsche Tradition, die bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht, und der Legende nach war es der kirchliche Reformer Martin Luther, der als Erster die Idee zu diesem Konzept hatte, er wurde dazu während eines nächtlichen Winterspaziergangs durch einen Kieferwald inspiriert. Als er nach oben sah, erblickte der die Sterne, die durch die Zweige der Bäume leuchteten, ganz wie funkelnde Juwelen - so bekam er die Idee, bei sich zuhause einen Baum aufzustellen, mit Kerzen auf den Zweigen, welche die Sterne symbolisieren und seine Kinder an den von Gott geschaffenen Himmel erinnern sollten.

Sechste Verbindung: Wahrhaftig Grüne Weihnacht

Zu dieser Jahreszeit kursieren viele von Cannabis inspirierte Geschichten rund um Weihnachtsbäume, darunter die, dass Walmart in den USA kurzzeitig  „Cannabis“-Weihnachtsbäume verkauft hat, und aus Großbritannien hörte man, dass die Polizei Leute hochgenommen hat, die ihre Graspflanzen als Weihnachtsbäume dekoriert hatten. 

So schön ein Weihnachtsbaum auch ist, er kann kein Ersatz sein für eine Pflanze, welche die Fähigkeit hat, wie ein Baum zu wachsen und dabei ihre ganz eigene Dekoration zu bilden – in Form von schönen Buds mit verschiedenfarbig leuchtenden Blütennarben, die an den Zweigen hängen wie Christbaumkugeln und mit einer glitzernden Schicht von Trichomen überzogen sind, die auf der Pflanze genauso strahlen wie der Sternenhimmel, den Martin Luther in jener kalten Winternacht erblickt hatte…

Da hast Du’s. Grüne Weihnacht: Über sechs Ecken verbunden.

Wir vom Team Paradise wünschen Euch eine Frohe Grüne Weihnacht!