Afrika schlägt ein neues Kapitel der Cannabis-Legalität auf - Paradise Seeds Wir von Paradise Seeds werfen gern ein Auge auf die Entwicklungen in der Cannabiswelt, und dieses Jahr haben wir die Szene in europäischen Ländern wie Großbritannien, Frankreich und Italien beleuchtet und Euch auch auf dem Laufenden darüber gehalten, was in Canada passiert.

Es gibt jedoch einen Kontinent, bei dem es an der Cannabisfront schon immer sehr ruhig gewesen ist, was angesichts seiner langen historischen Verbindung zu der Pflanze in Form von Gras und Haschisch (das dominierende Cannabisprodukt in Nordafrika) überrascht: Afrika hat sich schon vor langer Zeit einen Namen gemacht als Cannabis produzierendes Land, sowohl durch das billige „Buschgras“, das vor der Ära des Homegrowings nach Europa importiert wurde, als auch durch verschiedene Landrassen-„Marken“, deren Erwähnung allein Cannabiskennern das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt!

Zu diesen berühmten Sorten zählen Durban Poison, Kilimanjaro, Swazi Gold und Malawi, ganz zu schweigen von der legendären hochpotenten Sativa-Sorte Black African Magic (sie wurde so genannt, weil die Buds wirklich schwarz sind), die fast genauso selten ist wie eine lebende Legende aus dem Tierreich dieses Kontinents, das Spitzmaulnashorn!

Afrika schlägt ein neues Kapitel der Cannabis-Legalität auf - Dutch Dragon - Paradise Seeds Wir von Paradise Seeds sind schon immer große Fans des afrikanischen Genpools gewesen, und unsere preisgekrönte Sorte Dutch Dragon ist ein schönes Beispiel für eine Paradise-Sorte, die ihre Wurzeln in Afrika hat.

Legaler Cannabisanbau in Lesotho

Man könnte jedoch schon bald viel mehr hören in Sachen Afrika und Cannabis, vor dem Hintergrund der jüngsten Nachricht, dass Afrika die erste Lizenz für den legalen Anbau von medizinischem Marihuana erteilt hat. Die Firma Verve Dynamics erhielt die Erlaubnis, mit dem Anbau, der Weiterverarbeitung und dem Verkauf von Medizinalhanf zur medizinischen und wissenschaftlichen Verwendung durch das Gesundheitsministerium von Lesotho zu beginnen.

Falls Du bisher noch nicht von Lesotho gehört haben solltest, bist Du vermutlich nicht der einzige! Mit zwei Millionen Einwohnern ist dieser landumschlossene Staat komplett von Südafrika umgeben. Das Klima und die Geographie in Lesotho – Höhenlage, gute Wasserversorgung und fruchtbare Erde - machen dieses Land zu einer perfekten Anbau-Umgebung. Da ist es nur folgerichtig, dass die Menschen in Lesotho auf eine lange Tradition des Anbaus von Cannabis und seiner medizinischen Verwendung zurückblicken.

Wegen der Armut in diesem Land (ungefähr 40% der Bevölkerung leben von weniger als 1,25 Dollar am Tag) ist der Cannabisanbau in Lesotho stets beliebt gewesen, und Cannabis hat sich als Ertragspflanze Nummer Eins für die Bauern des Landes erwiesen, wobei das meiste produzierte Gras nach Südafrika verkauft wird.

Welchen Weg wird Cannabis in Afrika einschlagen?

Viele in der Region hoffen, dass diese Lizenzerteilung nur der erste Schritt ist auf dem Weg zu einem fortschrittlicheren Umgang mit Cannabis in Afrika. Ein Bericht des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung schätzt, dass 7,7% der erwachsenen Bevölkerung des Kontinents (mehr als 38 Millionen Menschen) jedes Jahr Cannabis konsumieren. Der potenzielle wirtschaftliche Nutzen eines regulierten legalen Cannabismarktes lässt viele Akteure in diesem Bereich die Entwicklungen genauestens verfolgen.

Auch aus medizinischer Sicht ist das Potenzial riesig, und während die wissenschaftliche Erforschung der gesundheitlichen Vorzüge der Pflanze immer umfangreicher wird, könnte die historische Verbindung der Region zum medizinischen Gebrauch von Cannabis zusätzliche Erkenntnisse zu Tage fördern, basierend auf dem Wissen und der Erfahrung der Menschen.

Wir hoffen, dass was auch immer in Afrika passiert, es Afrika sein wird, das davon profitiert, und dass Cannabis nicht der neueste Rohstoff dieses mächtigen Kontinents sein wird, der durch ausländisches Kapital zum Zwecke des Profits kolonisiert wird. Ein sozialverträgliches Modell, das das Gemeinwohl über Profitgenerierung stellt, wird von der Daya Foundation in Chile praktiziert, und Afrikas neue Generation grüner Pioniere würde gut daran tun, sich davon zu einem ähnlichen Modell inspirieren zu lassen.