Wenn Du ein Cannasseur bist, weißt Du sicher alles über Amsterdam! Seit vielen Jahren ist die holländische Hauptstadt eine der ersten Anlaufstellen für Hanffreunde, die nach dem perfekten Cannabis-Urlaubsziel suchen; ein Ort, an dem man gut abhängen, high werden und Gleichgesinnte treffen kann, ohne Angst haben zu müssen, Ärger mit der Polizei zu bekommen oder gar verhaftet zu werden…

Amsterdam ist darüber hinaus tief in der DNA von Paradise Seeds verwurzelt. In dieser Stadt begann in den 1970er Jahren die europäische Cannabis-Revolution, sie stand auch im Mittelpunkt vieler bahnbrechender Entwicklungssprünge in der Cannabis-Evolution. Und sie ist auch der Ort, an dem Paradise Seeds ins Leben gerufen wurde, mitten in der vibrierenden Coffeeshop-Szene der Stadt – auch heutzutage haben die Firma und der Paradise Seeds-Shop dort immer noch ihren Sitz.

Kurzer Überblick: Die Geschichte der Amsterdamer Coffeeshops

Die Grundlagen für das große Amsterdamer Cannabis-Experiment wurden 1976 gelegt, als die niederländische Regierung eine Drogenpolitik zu praktizieren begann, die zwischen „harten“ und „weichen“ Drogen unterschied. Dies war eine Reaktion auf die großen sozialen Probleme, die durch eine Heroin-Welle verursacht worden waren, die das Land zuvor vier Jahre lang verheert hatte. Der Ansatz war, dass wenn man harte von weichen Drogen trennen würde, sie zum Wohle der Gesellschaft gezielter ins Visier nehmen könnte. Von da an wurde die Institution Coffeeshop ein “sicherer” Ort für den Erwerb von Cannabis.

Amsterdam wurde zum Testgelände für diese neue Toleranzpolitik, und Untergrund-Coffeeshops wie der allererste der Stadt, Mello Yellow (1967 gegründet) wurden gesellschaftlich etabliert. In den folgenden fünf Jahren wuchs das Coffeeshop-Netzwerk in Amsterdam und wurde auf weitere niederländische Städte ausgedehnt. Es dauerte nicht lang, und es gab für jeden Typ von Cannabiskonsumenten den passenden Coffeeshop – vom Rocker bis zum Reggae-Fan – sowie eine Cannabis-Angebotspalette, die für jeden Geschmack etwas bereithielt! Die Cannabis-Touristen in jenen frühen Tagen konnten kaum glauben, was für eine Auswahl es gab, mit einem Sortiment an Hasch und Gras aus der ganzen Welt.

Die Coffeeshop-Connection von Paradise Seeds


Die Amsterdamer Coffeeshops spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte von Paradise Seeds. Denn in der Coffeeshop-Szene der 1980er Jahre wurde viel Anbauwissen geteilt und es gab Cannabissamen aus der ganzen Welt, weil Amsterdam zur Drehscheibe für Cannabis liebende Reisende aus den USA und Europa geworden war, die dem Hippie-Pfad folgten.

Der legendäre Coffeeshop Lucky Mothers war einer jener Treffpunkte, und genau dieser Coffeeshop kaufte das würzige Produkt des jungen Luc Krols (dem Gründer von Paradise Seeds), er nannte es “Mother’s Milk”. Als sich seine Kultivierungsfähigkeiten verbesserten, fing er an, Cannabissamen zu züchten und diese an die Kunden von Lucky Mother’s weiterzureichen. Da der Laden international geprägt war, fingen seine Samen an, um die Welt zu reisen, und schon bald kamen positive Feedbacks zu ihrer Qualität zurück!

Durch diesen Start in der Amsterdamer Coffeeshop-Szene und dem enthusiastischen Feedback, das er erhalten hatte, wurde Luc dazu angespornt, seine Züchtungsexperimente mit Cannabispflanzen fortzusetzen, und innerhalb weniger Jahre brachte Paradise Seeds drei Sorten heraus, unter anderem Sensi Star und Dutch Dragon



Paradise Seeds’ Flagship Store

Seit vielen Jahren steht Amsterdam in dem Ruf, für Cannabisfreunde so etwas wie ein Disneyland zu sein, und mit der größer werdenden Szene hat sich auch der dazugehörige Service-Sektor vergrößert. Neben den Coffeeshops der Stadt gibt es Cannabis-Hotels, ein Cannabis-Museum und Cannabis-Souvenirshops. Nicht zu vergessen natürlich die Tausenden von Bars, Cafés und Restaurants, die zu dem Zwecke existieren, all die plötzlichen Heißhungerattacken zu stillen!

Wenn Du Amsterdam für einen Cannabis-Urlaub besuchst, sollte eine Haltestelle bei Deiner Tour definitiv der Flagship Store von Paradise Seeds sein! Er befindet sich nur zwei Minuten zu Fuß von einer der größten Touristenattraktionen der Stadt entfernt, dem Dam Square, wo sich der königliche Palast befindet. Der Paradise Seeds-Store befindet sich seit 2011 an diesem Standort.

Der Paradise Seeds-Store teilt sich die Lokalität mit dem Amsterdam Seed Center und verkauft dort nicht nur alle unsere Samensorten, sondern auch eine große Auswahl an Accessoires, Vaporizern und Merchandising-Klamotten (zum Beispiel die Paradise Seeds Amsterdam-Tshirts). Es ist ein toller Laden, um als Amsterdamer Cannabis-Tourist alle möglichen Souvenirs zu bekommen… so dass man dann mehr Zeit hat, die Coffeeshops der Stadt zu erkunden!

Amsterdam: Das Reiseziel für Cannabis-Touristen


Die Legalisierung und Dekriminalisierung auf der ganz Welt hat in den letzten Jahren eine Reihe von alternativen Reisezielen für Cannabis-Touristen hervorgebracht – wie z. B. Barcelona, Denver, Kalifornien und Jamaika – aber Amsterdam ist so beliebt wie eh und je. In mancherlei Hinsicht ist diese Stadt, die berühmt für ihr gedoogbeleid (Toleranzpolitik) ist, aber zum Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden.

Momentan gibt es gewissen politischen Druck, die Anzahl der Coffeeshops in der Hauptstadt zu reduzieren und Cannabis von der Amsterdamer Tourismus-Landkarte zu tilgen. Gleichzeitig gibt es aber auch offizielle Bestrebungen, die Versorgungskette der Coffeeshops zu regulieren, indem entsprechende Lizenzen an “offizielle“ Cannabisproduzenten vergeben werden. Dieses Projekt, auch bekannt als “Weed Trials”, soll 2021 beginnen, und 10 Städte (Amsterdam ist nicht dabei) stehen bereit daran teilzunehmen.

Falls Du im Herbst eine Reise unternehmen möchtest, dann wird Dich Amsterdam auf keinen Fall enttäuschen, und die Flüge sind günstiger als jemals zuvor, wegen der durch Covid gesunkenen Nachfrage. Und nicht vergessen – wenn Du in der Stadt bist, komme zu unserem Store und sage hallo!