Kanadas Marihuana-Legalisierung - Paradise Seeds Wir haben in diesem Jahr bereits einen Artikel gepostet über die Veränderungen in der kanadischen Cannabisszene, bedingt durch den Antritt einer neuen Regierung, die sich der Legalisierung von Cannabis verschrieben hat. Die kanadischen Bemühungen, Gras zu legalisieren, sind ein sehr anschauliches Beispiel dafür, wie der Legalisierungsprozess in einer der größten Ökonomien der Welt funktionieren kann (oder auch nicht).

Wie wir jedoch in unserem März-Artikel aufgezeigt haben, gibt es auf dem Weg zur Legalisierung einige Geschwindigkeitsbegrenzungen, weil die Interessen von Regierung, Polizei und medizinischen Behörden in Konflikt mit den Erwartungen der Cannabisunternehmer und der Cannabis anbauenden und konsumierenden Bevölkerung stehen.

Hier eine Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse bei dieser kanadischen “Abenteuerreise”...

Kanadas Marihuana-Legalisierung - Paradise SeedsA quoi ressemble la légalisation du cannabis au Canada?

C’est un sujet constant de débat entre les décideurs et ceux qui seront touchés (les consommateurs de cannabis et les producteurs). Alors que le gouvernement n'a pas encore les réponses pour sa population, il pose les bonnes questions. Un récent sondage en ligne a obtenu plus de 30.000 réponses aux questions, incluant: “La consommation de marijuana devrait être autorisée dans tous les espaces accessibles au public en dehors de la maison?” “Dans quelle mesure, le cas échéant, la culture à domicile devrait être autorisée dans un système légalisé?” Et “Quels sont vos points de vue sur l'âge minimum pour l'achat et la possession marijuana?" Un résumé des réponses sera rapporté au gouvernement en Novembre.

Wie wird die Cannabislegalisierung in Kanada aussehen?

Diese Frage ist ständiges Thema bei den Debatten zwischen politischen Entscheidungsträgern und jenen, die von den Entscheidungen betroffen sein werden (Cannabiskonsumenten und –Grower). Während die Regierung bisher noch keine passenden Antworten für die Bevölkerung hat, stellt sie zumindest die richtigen Fragen. Eine kürzlich durchgeführte Online-Umfrage erhielt mehr als 30.000 Antworten auf Fragen wie „Sollte der Konsum von Marihuana an jedem öffentlichen Platz außerhalb der eigenen vier Wände erlaubt sein?“, „In welchem Umfang, wenn überhaupt, sollte der Eigenanbau in einem legalisierten System erlaubt sein?“ und „Wie denken Sie über das Mindestalter für den Kauf und Besitz von Marihuana?“. Eine Zusammenfassung der Antworten wird der Regierung im November übermittelt werden.

Was geschieht mit Kanadas Cannabisapotheken?

Kanadas Marihuana-Legalisierung - Paradise Seeds Seitdem die neue cannabisfreundliche Regierung an die Macht gekommen ist, hat es eine regelrechte Explosion der Zahl von Cannabisapotheken in Kanadas größten Städten gegeben – in Vancouver beispielsweise sind mehr als 120 Apotheken in Betrieb. Nach Bundesgesetz sind diese aber illegal, und in Toronto wurden bereits einige besonders bekannte Apotheken mit dem Ziel der Schließung hochgenommen, einschließlich der von Kanadas „Prince of Pot“ Mark Emery. In anderen Städten wie z. B. Vancouver und Victoria in Britisch Columbia (Heimat des legendären BC-Grases) hingegen gibt es eine Grauzone, innerhalb derer es Apotheken mit einer Lizenz gestattet ist, ihrem Geschäft nachzugehen, wenn sie sich an strikte Regeln halten.

Was geschieht mit Kanadas medizinischen Growern?

Durch ein Urteil des Bundesgerichts im Februar erhielten medizinische Grower das Recht, zuhause Eigenanbau zu betreiben. Es gibt in Kanada jedoch 35 Grower mit einer Lizenz der Regierung, die medizinisches Cannabis produzieren (innerhalb des bisherigen staatlichen Systems), und diese sind gegen den Eigenanbau für jedermann. Die Frage, wie stark der Markt nach der Legalisierung reguliert sein wird, dürfte für den Status der Homegrower entscheidend sein.

Was geschieht mit Kanadas Cannabis-Business?

Während die Nachricht, dass Kanada an einer Legalisierung arbeitet, viele Leute in dem Business in freudige Erregung versetzt hat, ist die Frage, wie das Ganze eigentlich ablaufen soll, immer noch Gegenstand der Debatte. Es gibt hier zwei Denkschulen – auf der einen Seite die Errichtung eines freien Cannabismarktes, auf der anderen die eines stark regulierten Systems. Ein Anzeichen dafür, dass sich die ganz große Geschäftswelt des Landes nicht in die grüne Revolution stürzen wird, gab es jedoch, als zwei der größten Banken Kanadas mitteilten, für im Cannabisgeschäft tätige Firmen keine Konten anbieten zu wollen.

Was geschieht mit Kanadas Cannabisgesetzen?

Auf einige Dinge haben sich die an der Gesetzgebung beteiligten Entscheidungsträger bereits geeinigt, wie z. B., ein Mindestalter für den Kauf von Marihuana festzulegen (welches mit ziemlicher Sicherheit bei 21 liegen wird). Zudem soll unbedingt ausgeschlossen werden, dass von Kriminellen Profite abgeschöpft werden können, was nahelegt, dass der legalisierte Verkauf durch staatlich zugelassene Stellen erfolgen wird. Bis es ein entsprechendes Bundesgesetz gibt, bleibt die rechtliche Lage in dem Land unsicher, und das gegenwärtige Recht wird in den verschiedenen Provinzen und Bezirken auf unterschiedliche Weise angewandt.

Während Kanada den Weg in Richtung Legalisierung beschreitet, wird Paradise weiterhin ein Auge auf die Geschehnisse dort haben und Euch auf dem Laufenden halten. Denn was in diesem Land passiert, könnte schon bald profunde Auswirkungen auf die Cannabiskonsumenten in Ländern auf der ganzen Welt haben, da die ausländischen Regierungen das kanadische Experiment sehr aufmerksam verfolgen.