Extreme Cannabis-Erziehungsmethoden für krautige Pflanzen!

Extreme Cannabis-Erziehungsmethoden versprechen reiche Belohnung! - Paradise Seeds Du kennst bestimmt die Redensart “Cannabis ist eigentlich nur ein Unkraut, es wächst also überall“? Nun, sie stimmt nicht ganz, wenn man sich die Definition des Begriffs Unkraut anschaut: Eine wildwachsende Pflanze, die dort wächst, wo sie nicht erwünscht ist. Denn diese Pflanze ist definitiv erwünscht und wird vom Menschen angebaut, sie kommt in der Natur aber auch sehr gut allein zurecht. In manchen Teilen der Welt – Indien, Afrika und Südamerika – wachsen Marihuanapflanzen wild, ohne menschliche Hilfe.

Ja, sie ist von Natur aus eine hartgesottene Pflanze, und dennoch behandeln Cannabis-Homegrower sie heutzutage eher wie eine preisgekrönte Zierpflanze, eine kleine Prinzessin, die man reichlich mit schmackhaften Häppchen in Form von Nährstoffen verwöhnt! Ein jeder Grower will seine Ernte maximieren, aber müssen wir uns vielleicht vorwerfen, diesem „Unkraut“ zu viel Liebe zu geben?

Pflanzenerziehung zwecks besserer Erträge

Dank mehr verfügbarem Anbauwissen und besseren Technologien haben sich neue Techniken herausgebildet, die das herkömmliche Verständnis davon, wie Hanfpflanzen anzubauen sind, verändert haben. Paradise Seeds hat Techniken wie SCROG (Screen Of Green), SOG (Sea Of Green) und LST (Low Stress Training) in einem früheren artikel. bereits unter die Lupe genommen. Die mit diesen Methoden kultivierten Pflanzen sehen ganz anders als die traditionell weihnachtsbaumartige Cannabispflanzenform aus.

Während diese Techniken zunehmend im Indoor-Bereich eingesetzt werden, bieten sie auch dem Outdoor-Grower große Vorteile. Oft muss man sich aber erst ein Herz fassen, um alte Gewohnheiten über Bord zu werfen und etwas Neues auszuprobieren.

Extreme Cannabis Training Brings Big Rewards! - Paradise SeedsExtreme Cannabis-Erziehungsmethoden sind einfach

Behandle Deine Pflanze wie eine robuste Wildpflanze und setze sie extremen Cannabis-Erziehungsmethoden aus! Wenn sie vier oder fünf Nodien gebildet hat, fange an, sie herunterzubinden. Biege den Haupttrieb vorsichtig nach unten und befestige die Schnur am Boden. Hierfür braucht man kein besonderes Zubehör – ein Hering, Kabelbinder, Bindfaden oder Schnürsenkel sind z. B. verwendbar... ja, Du wirst Dich richtig schlecht dabei fühlen! Deine arme kleine Pflanze wird wie ein in die Falle gegangenes Wildtier aussehen, verdreht und aus der Form geraten – bei dem, was Du getan hast, wirst Du Dich wie ein grausames Monster fühlen.

Wenn Du dann aber am nächsten Tag wiederkommst, wirst Du angenehm überrascht sein. Deiner Pflanze wird es nicht nur gut gehen, sie wird förmlich aufgelebt sein und sich an ihr neues Wachstumsmuster angepasst haben! Das ist das Tolle bei extremen Cannabis-Erziehungsmethoden. Wiederhole diesen Prozess alle paar Tage, binde Deine Pflanze wiederholt herunter und forme sie nach Deinen Vorstellungen. Du wirst schon bald erkennen, mit welch erstaunlicher Kraft die Cannabispflanze reagiert, wenn man sie „gemein“ behandelt!

Auf diesem Belladonna Foto sieht man eine Pflanze, die sich in einem nordeuropäischen Garten der Reifezeit nähert. Diese Pflanze wurde zu einer Spirale erzogen, und diese sehr besondere Form bietet dem Outdoor-Cannabis-Gärtner einige tolle Vorteile.

Einer der größten Vorteile dieser Methode ist die Tatsache, dass sich Deine Cannabispflanze so viel einfacher tarnen lässt. Falls Du ein Problem mit neugierigen Nachbarn haben solltest, oder einfach nur Wert auf Diskretion legst, wirst Du es begrüßen, dass eine Cannabispflanze, die durch extreme Erziehungsmethoden in eine andere Form gebracht wurde, dank ihrer ungewöhnlichen Form und niedrigen Laubfläche mit dem Hintergrund verschwimmt.

Im Gegensatz zu den schweren, größenmäßig dominierenden Head-Buds bei traditionell gegrowten Cannabispflanzen produzieren solchermaßen erzogene Pflanzen mehrere gleich große Buds. Dies kommt daher, dass der Blütenbesatz in die Breite gezogen wird und mehr Licht an die einzelnen Buds kommt. Wenn die Buds kleiner sind und einen weiteren Abstand zueinander haben, wird dadurch auch die Luftzirkulation verbessert, was wiederum zu besserem Schutz vor Schimmel führt. Dank der kompakteren Höhe ist es auch einfacher, die Pflanzen falls erforderlich zu bedecken, um ihre Buds vor herbstlichen Regenfällen zu schützen.

Die Gefahren von extremen Cannabis-Erziehungsmethoden

Wenn man eine Pflanze zu sehr stresst, kann dies auch negative Folgen haben. Eines der Probleme bei der Triebvervielfachungs-Erziehungsmethode (wenn man den Haupttrieb beschneidet, um das Wachstum auf die darunter liegenden Triebe zu verteilen), ist, dass die Pflanze Zeit zur Erholung benötigt und sich dadurch die Wachstumsphase verlängert. Zudem besteht die Gefahr, dass bei zu starker Biegung Stängel brechen können.

Extreme Cannabis-Erziehungsmethoden sind nicht für jedermann geeignet, aber Outdoor-Grower, die gern kreativ werden, können aus der Formung einer Pflanze nach ihren Vorstellungen viel Befriedigung und Profit ziehen.... auch wenn man etwas gemein sein muss, um dieses Ziel zu erreichen!