7 cannabis strains that help you with creativity

Für die meisten ist der September ein etwas trauriger Monat, heißt es doch, zurück in die Schule oder zur Arbeit zu müssen, und der Sommer geht zu Ende… Für den Outdoor-Cannabis-Grower jedoch ist der September der Monat der Blüte! Während in der Natur die Dinge in den nächsten Monaten ihren Lauf nehmen, muss der Grower im Zeichen des Schutzes seiner Outdoor-Cannabis-Pflanzung auf alles vorbereitet sein. Wenn Du in dieser Phase wachsam bist, kannst Du die Wahrscheinlichkeit einer fetten Outdoor-Cannabisernte erhöhen! 

1) Beobachte das Wetter!  

Die Herbstmonate können Wetterschwankungen mit sich bringen, aus diesem Grund musst Du langfristige Wettervorhersagen im Blick haben. Die Nächte bringen nun mehr kühle Luft mit sich – sogar erste Nachtfröste sind möglich – und allgemein kann es zu dramatischen Temperaturschwankungen kommen. Der Regen ist ebenfalls ein Problem, besonders in nördlichen Gegenden, und ganz besonders, wenn er mit einem Temperatursturz einhergeht, denn dann wird die Schimmelbildung bei Outdoor-Cannabispflanzen sehr begünstigt. 

2) Schütze Deine Cannabispflanzen vor Regen

Cannabis-Buds sind recht robust und Regen macht ihnen zunächst nicht viel aus. Lang anhaltender Regen hat dagegen sicherlich eine negative Wirkung auf die schönen Harzkristalle und hemmt die Blütenentwicklung. Es sollte Priorität haben, die Outdoor-Cannabispflanzung vor Regen zu schützen, wobei dies bei großen Pflanzen leichter gesagt als getan ist (deswegen entscheiden sich viele Outdoor-Cannabis-Grower für ein SCROG-Setup, um das Wachstum und die Höhe besser unter Kontrolle zu haben).

Mit einer Konstruktion aus einem Holzspalier und Plastikfolie kann man einen soliden Schutz errichten, aber auch improvisierte Strukturen können hilfreich sein – wir haben schon mit Folie überzogene Gartenpavillon- und Zeltgerüste gesehen und sogar transparente Regenschirme über kleinen Pflanzen! Entscheidend ist, dass man gut auf Regen vorbereitet ist und den Schutz rechtzeitig bewerkstelligen kann. Leider herrscht unter solchen Schutzkonstruktionen feuchte Luft, aber der Vorteil des Regenschutzes überwiegt diesen Nachteil.

3) Outdoor-Cannabispflanzen vor Sonne und Frost schützen

In südlicheren Gegenden der Welt können Hitze und Sonne spezifische Probleme verursachen, in Form von Stress, der sich z. B. durch eingerollte Blattränder und Foxtailing an den Blüten äußert. Der Schlüssel zur Vermeidung dieser Probleme ist gute Bewässerung, das Wurzelwerk so kühl wie möglich zu halten und Schatten zu spenden. Im Herbst können auf heiße sonnige Tage oft kühle Nächte folge, sogar mit Frostgefahr. Frost ist schwieriger vorherzusagen als Regen. Wenn Du aber weißt, dass welcher im Anmarsch ist, decke Deine Pflanzen mit Gartenvlies ab (Folie funktioniert auch) und entferne es früh am nächsten Tag wieder, damit sich auf Deinen Pflanzen kein Kondenswasser bildet. 

4) Beobachte die Buds!

Checke die gesamte Blütephase über täglich Deine Pflanzen und schaffe Dir eine Lupe oder Juwellierlupe an, so dass Du die Buds ganz nah und genau betrachten kannst. Die meisten Schädlinge und Krankheiten treten auf, wenn die Pflanzen noch in der vegetativen Phase sind, und wirken dann wachstumshemmend. Wenn eine Pflanze draußen in Blüte geht, leitet sie all ihre Energie in die Blütenproduktion. In diesem Stadium wirkt sich eine kleine Schädlingsattacke etwa durch Spinnmilben nicht fatal aus, sie könnte aber zu einer Ertragsminderung führen. Wenn Du Deine Buds regelmäßig kontrollierst, wirst Du auf Probleme aufmerksam, bevor sie kritisch werden, und Du kannst Gegenmaßnahmen ergreifen. 

5) Sei auf der Hut vor Schimmel!

In diesem Stadium des Cannabisanbaus stellt ein Blütenschimmelbefall (auch Botrytis oder Grauschimmel genannt) die größere Gefahr dar. Dieser üble Feind des Gärtners kommt extrem versteckt angeschlichen und läuft oft unter dem Radar bis es zu spät ist. Ein äußerliches Anzeichen eines Schimmelbefalls sind kleine aus einem Bud herausstehende Blätter, die sich auf einmal gräulich verfärben. Auf den ersten Blick kann dies aussehen wie ein sich einfach nur verfärbendes Blatt, aber bei genauerem Hinsehen stellt man dann dahinter einen Schimmelbefall fest. Hier findest Du unseren Guide zum Vorbeugen und Erkennen von Schimmel.

6) Lasse die Luft zirkulieren!

Es kann sehr hilfreich sein, Deine Pflanzen in der Blütephase zu beschneiden. Dies wird die Blütenansätze öffnen und mehr Herbstsonnenschein zu ihnen gelangen lassen, und das Entfernen einiger Laubblätter sorgt für eine bessere Luftzirkulation durch Deine Pflanzen, was eine der besten natürlichen Abwehrmöglichkeiten gegen Schimmel ist. Dies muss jedoch mit Bedacht getan werden, damit die Pflanzen nicht zu stark gestresst werden. Schau Dir unser Skunkworks-Video vom Topshelf Grower an, das sich mit Entblätterung und Lollipopping in der Blütephase befasst.

7) Plane Deine Outdoor-Cannabisernte im Voraus

Die Unberechenbarkeit des Herbstwetters erfordert, dass Du Dir während der Blütenreife Gedanken über die Düngung und Bewässerung Deiner Pflanzen machst. Herbstliche Regenfälle können Probleme verursachen, weil lange anhaltender Regen und eine hohe Luftfeuchtigkeit ideale Bedingungen für Schimmel und Mehltau schaffen, und wenn Du dazu dann auch noch übermäßig gießt, erhöhst Du dieses Risiko weiter. Wässere Deine Pflanze weniger, wenn die Wettervorhersage Regen ankündigt. In diesem Fall sollte man die Erde nach dem finalen Spülen möglichst ganz trocken werden lassen. Es ist ratsam, frühzeitig zu planen, wann man ungefähr zur Ernte schreiten will, so dass man sich bei der Bewässerung danach richten kann.

8) Sei pragmatisch!

Der Outdoor-Cannabisanbau unterscheidet sich von der Indoorkultur. Man hat draußen nicht den Luxus, alle Umgebungsfaktoren perfekt kontrollieren zu können. Umständehalber kann man dazu gezwungen werden, Maßnahmen zu ergreifen. Wenn gegen Ende eine Regenwoche angekündigt worden ist, solltest Du darauf vorbereitet sein, etwas früher zu ernten, andernfalls riskierst du womöglich einen Ernteausfall durch Schimmel. Sei achtsam mit Deinen Pflanzen, folge Deinen Instinkten, sei pragmatisch!