Treating Yourself Cup 2014Es war ein geschäftiger Frühling für Paradise Seeds. Wir haben momentan viele aufregende Projekt laufen und arbeiten dabei mit Partnern aus ganz Europa sowie Nord- und Südamerika zusammen. Wir beobachten sehr interessiert, wie die Szene sich derzeit entwickelt.

1st Prize Solvent Winner: Wappa by Paradise SeedsDeshalb waren wir super-gespannt auf unsere Teilnahme an der 2014 Champs Canada Expo im Metro Toronto Convention Centre vom 23.-25. Mai, wo wir mit einem Stand vertreten waren. Für uns war die Teilnahme an dieser Expo eine gute Gelegenheit, vor Ort zu sehen, was in Kanada derzeit passiert, und natürlich, den Leuten aus „The Great White North“ mal wieder Kostproben von Paradise anzubieten!

In den letzten vier Jahren lief es für uns sehr gut beim Cannabis Cup-Wettbewerb in Toronto, es sprangen drei erste Plätze und ein zweiter Platz dabei heraus. In diesem Jahr haben wir unsere beiden neuen medizinischen Sorten, Durga Mata II und Nebula ll vorgestellt. Zudem belegte Haschisch, das von den Leuten von La Fumo Pipe per Lösemittelextraktion aus unserer Sorte Wappa gewonnen worden war, den ersten Platz in der entsprechenden Kategorie beim Cup.

Medizinische Qualität – reich an CBD

Durga Mata II und Nebula ll hatten bei der Spannabis-Messe (Barcelona) im März ihr Debüt gegeben, wo die Testergebnisse sehr ermutigend waren. Wir haben mit der CBD Crew zusammengearbeitet, um Sorten zu entwickeln, die stark ausgeprägte medizinische Eigenschaften haben, und sowohl Durga Mata II als auch Nebula II weisen im Verhältnis 25% mehr THC als CBD auf.

Was bedeuten unsere neuen Paradise Seeds-Sorten für Medizinalhanf-Patienten? Nun, grundsätzlich ein hohes Maß an Entspannung ohne psychoaktive Wirkung, also ohne dabei high zu werden. Unsere medizinischen Sorten haben erwiesene positive Wirkungen, einschließlich: Medizinische Cannabis Behälter

• Entzündungshemmend – Linderung bei Arthritis, Muskelverstauchungen und Periodeschmerzen

• Gut gegen Übelkeit – Sie sind eine gute Alternative zu üblichen Mitteln gegen Erbrechen, besonders wohltuend für Krebspatienten

• Krampflösend – Epileptische Anfälle und neurologische Schmerzen werden reduziert

• Schmerzlinderung – Chronische Schmerzen (sowohl von den Muskeln als auch den Nerven ausgehend) werden gelindert und in den Griff bekommen

• Angstlösend – Angstzustände werden reduziert

Medzinisches Cannabis in Kanada

Nach einer Gesetzesänderung (Änderung der Vorschriften für medizinisches Cannabis) in diesem Jahr ist medizinisches Cannabis in Kanada Gegenstand erhitzter Diskussionen geworden. Cannabis ist in diesem Land nicht legal, aber es gibt seit 2001 Vorschriften für die medizinische Verwendung, inklusive Lizenzen für den medizinischen Anbau. Es gibt ca. 40.000 registrierte Medizinalhanfpatienten in Kanada.

Bevor das Gesetz im April geändert wurde, konnten Medizinalhanfpatienten (oder eine an ihrer Statt berechtigte Person) legal ca. fünf Pflanzen anbauen, sofern sie eine Lizenz dafür besaßen, ausgestellt vom Gesundheitsministerium der Regierung (Health Canada).

Infolge der Gesetzesänderung hat die Regierung die Vergabe von Lizenzen an solche kleinen Grower jedoch gestoppt. Stattdessen werden Lizenzen nun an große kommerzielle Grower vergeben, mit der Zielsetzung, die Versorgung mit Marihuana in medizinischer Qualität auf eine regulierte Basis zu stellen. Die neuen Vorschriften sehen vor, dass ein Patient maximal 150g trockene Cannabisblüten besitzen darf, während jene, die nicht offiziell bestätigt haben, dass sie ihre (nicht länger lizenzierten) Pflanzenbestände zerstört haben, es mit der Polizei zu tun bekommen können.

Diese Gesetzesänderung hat eine große Kontroverse ausgelöst. Die Regierung behauptet, dass das neue System eine stabile Versorgung garantiert und Probleme wie Sicherheitsbedenken bei medizinischem Home Growing (z. B. Brandgefahr, Gesundheitsgefährdung durch möglicherweise kontaminierte Produkte) sowie Missbrauch der Medizinalhanfvorschriften durch Kriminelle aus der Welt geschafft hat.

Toronto City Picture CanadaDie Patienten haben dem allerdings entgegengehalten, dass die neuen Medizinalhanfvorschriften zur Folge haben, dass die Versorgung mit medizinischem Cannabis nun teurer für sie sei, und sie weniger Freiheit bei der Auswahl (in Bezug auf Sortenvielfalt) hätten. Es gibt auch Bedenken, dass die begrenzte Anzahl offiziell zugelassener kommerzieller Anbauer zu Problemen bei der Versorgung führen könnte.

Einige Tage bevor die neuen Vorschriften im April in Kraft traten, hatte es nach einem ziemlich dramatischen Kampf einiger Patienten dagegen eine Gerichtsentscheidung gegeben: Richter Michael Manson entschied, dass Inhaber von bereits bestehenden Lizenzen (also bestimmte Medizinalhanfpatienten) auch in Zukunft Cannabis anbauen dürften, trotz der entsprechenden Gesetzesänderung. Die Regierung ist aber ungeachtet dieses Richterspruchs entschlossen, ihre neue Politik fortzuführen - die Situation in Kanada ist momentan also recht konfus.

 

Quellen:

ctvnews.ca
hc-sc.gc.ca
vimm.ca
nhs.uk