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Verfärbte Outdoor-Cannabisblätter? Kontrolliere Deinen ph-Wert

Die meisten Grower müssen sich während der Outdoor-Cannabis-Saison mit einigen Problemen auseinandersetzen – von kleinen Mangelerscheinungen bis hin zu Schädlingen und Krankheiten. Die Blätter der Pflanzen sind ein früher Indikator dafür, dass etwas schieflaufen könnte. Ein häufiges Problem wird durch vergilbende Blätter an der Pflanzenbasis offenkundig – oft ist dies nämlich ein Anzeichen für eine Nährstoffblockade, die bei der Cannabispflanze durch einen nicht optimalen pH-Wert verursacht wurde.

Den pH-Wert bei Cannabis in einem optimalen Bereich zu halten, ist für jeden Cannabis-Grow von großer Bedeutung, für den Outdoor-Grower kann es sich wegen der besonderen Umstände des Outdoor-Growings jedoch als wahre Achillesferse erweisen. Da sie mehr Volumen zu füllen haben, greifen viele Grower gern zu einer selbst hergestellten Erdmischung und kombinieren dabei die bereits vorhandene Freilanderde mit gekaufter Erde, was zu einem schwankenden, unausgewogenen pH-Wert des Bodens führen kann. 

In welchem Bereich liegt der beste pH-Wert für den Cannabisanbau?

Die ph-Wert-Skala geht von 1 bis 14 und gibt Auskunft darüber, wie sauer oder alkalisch etwas ist. Am unteren Ende des Spektrums steht “1” für den größtmöglichen Säuregrad, während „14“ die größtmögliche Alkalität beziffert, der Wert 7 bedeutet Neutralität. Auf Erde angebautes Cannabis fühlt sich bei pH-Werten von 6,0-6,5 am wohlsten – also bei leicht saurem Boden.

Auf den ersten Blick mögen diese Werte nicht sonderlich bedeutsam sein – vor allem für jene, die mit dem Aspekt des pH-Werts beim Cannabisanbau noch nicht vertraut sind – nach dem Motto „hey ich liege nur eine Zahl drunter oder drüber, ist das denn so schlimm?“ Aber eine Abweichung um eine Zahl höher oder niedriger bedeutet eine 10-fache Erhöhung oder Absenkung im sauren oder alkalischen Bereich – und das macht natürlich einen sehr großen Unterschied.

Die herausragende Bedeutung eines optimalen pH-Werts bei Cannabis

Ohne geeignete pH-Werte kann eine Cannabispflanze nicht effizient genug Nährstoffe aufnehmen, auch wenn eigentlich genug vorhanden sind (in der Erde oder über zugeführten Dünger), was dann zu Nährstoffdefiziten führt. Dies wird häufig als Nährstoffblockade bezeichnet.

Der Grower kann sie zunächst aber nicht erkennen, sie wird erst später im Wachstum offenkundig, wenn sich der Nährstoffmangel in Form von verfärbten Blättern oder verlangsamtem Wachstum bemerkbar macht. Zu diesem Zeitpunkt ist es dann oft zu spät, um das Problem zu beheben. Der beste Ansatz zu seiner Vermeidung besteht darin, zu Beginn des Grows die Erde zu testen. Eigene Erdmischungen sollten idealer Weise vor dem Grow hergestellt werden, damit die Erde ruhen kann, bevor die aus Hanfsamen gezogenen Pflanzen beginnen sich zu entwickeln.

Doch dieser Grundsatz hilft nicht weiter, wenn Deine Pflanzen bereits wachsen, und wenn Du dies hier liest, suchst Du sicherlich nach einer schnellen Lösung. Leider gibt es hier kein Wundermittel, jedoch einige Schritte, die Du zur Problemlösung versuchen kannst. Es sind viele Produkte auf dem Markt, die eine schnelle Lösung Deines pH-Problems anbieten (ph Up und pH Down), da die meisten Outdoor-Hobby-Grower jedoch einen natürlichere Methode bevorzugen, liefern wir hier einige alternative Tipps, wie man den pH-Wert in den Griff bekommt.

Wie behebt man einen zu sauren pH bei Cannabispflanzen-Erde

Wenn eine Cannabispflanzen-Erde zu sauer ist, besteht ein verlässlicher Lösungsweg darin, den pH-Wert mittels einer Aufkalkung zu erhöhen. Ein handelsübliches Produkt wie pulverisierter Kalk kann zu diesem Zweck der Erde hinzugefügt werden. Doch es ist ein langer Prozess, der einige Monate andauert, bevor die Wirkung sichtbar wird, es ist also nur eine Langzeitlösung. 

Schneller geht es mit Holzasche (sollte nicht von behandeltem Holz stammen) oder Natriumbikarbonat. Holzasche kann man in die Erde mischen oder auf die Oberfläche streuen. Natriumbikarbonat sollte man mit Wasser vermischen (1 Esslöffel auf 4,5 Liter Wasser) und dann der Erde zuführen.

*** Bei allen Prozessen (zur Hebung oder Senkung des pH-Werts bei Cannabispflanzen) ist es besser, vorsichtig zu dosieren. Es ist ratsam, moderat vorzugehen und die Erde im Verlaufe der Wochen immer wieder zu testen und die Dosierung entsprechend anzupassen.

Wie behebt man einen zu alkalischen pH bei Cannabispflanzen-Erde?

Zu den natürlichen Methoden der pH-Wert-Senkung bei Cannabispflanzen, also der Senkung des Säuregrads der Erde gehört guter hausgemachter Gartenkompost (gut verrottet), die regelmäßige Anwendung eines guten Kompost-Aufgusses sowie das Streuen von Kaffeesatz in die Erde. Im Handel erhältliche effektive Mittel sind z. B. Eisensulfat und Gartenschwefel. Bei diesen beiden Produkten ist es wichtig, die Packungsanleitung zu befolgen. 

Für Outdoor-Cannabisanbauer, die gerade mit Problemen infolge eines schlechten pH-Werts zu kämpfen haben, geht es diese Saison wohl ganz und gar um Schadensbegrenzung. Doch der Schlüssel zu erfolgreichem Gärtnern liegt darin, aus negativen Erfahrungen zu lernen und das Gelernte dann in der nächsten Saison anzuwenden. Um eine Fehlerwiederholung zu vermeiden, solltest Du den pH-Wert des Bodens an Deinem Anbauplatz nächstes Jahr vorzeitig optimieren!

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