Anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums begrüßen wir euch zum vierten und letzten Teil der Unternehmensgeschichte: Paradise Seeds in den 2020er Jahren. Wir werfen einen Blick auf die Jahre zwischen 2020 und 2024. Werft unbedingt auch einen Blick auf die vorherigen Kapitel aus den 1990ern, 2000ern und 2010ern.
Nach einem ereignisreichen Jahrzehnt, das den Aufstieg von medizinischem Cannabis und ein nie dagewesenes Maß an Legalisierung in ganz Amerika erlebt hatte, schien Cannabis endlich aus dem Schatten zu treten. Doch als das Jahr 2020 begann, zog ein neuer Schatten am Horizont auf – und dieser hatte nichts mit Weed zu tun …
Das Team war aus ganz Europa zum jährlichen Paradise-Treffen in Amsterdam angereist. Zwischen den anstrengenden Aufgaben, neue Strains für kommende Releases zu verkosten, wurde über ein neues Virus gesprochen, das auf Kreuzfahrtschiffen im Fernen Osten aufgetaucht war.

Es war der Beginn der Corona-/Covid-Periode, die die Welt in den folgenden zwei Jahren begleiten sollte, während Länder immer wieder in Lockdowns gingen und diese wieder lockerten. Es war zweifellos eine dunkle Zeit – doch es gab auch einen kleinen Lichtblick: zwei Jahre, in denen unglaublich gutes Weed angebaut wurde!
Da Regierungen weltweit Grower dazu zwangen, zu Hause zu bleiben, blieb ihnen kaum etwas anderes übrig, als Netflix zu schauen und Zeit mit ihren Cannabispflanzen zu verbringen. Das Ergebnis: Überall wurden beeindruckende Erntefotos geteilt!

El Dorado OG und Rainbow Road waren die neuesten Veröffentlichungen aus der Paradise-Seeds-Californian-Collection. Die 2020er Jahre brachten einen regelrechten Höhenflug von US-Strains mit sich – angetrieben vor allem durch die Legalisierung von Freizeit-Cannabis in Kalifornien, einem der etablierten Epizentren der internationalen Popkultur.
Für Paradise fühlte sich der Aufstieg von kalifornischem (auch „Cali“) Weed wie ein Schließen des Kreises an. Schon in den 1990er- und 2000er-Jahren hatte Luc zahlreiche Allianzen mit amerikanischen Growern aus dieser Region geknüpft, die auf ihrer Durchreise durch Amsterdam waren.

Tausende früher Paradise-Samen – insbesondere von Sensi Star – waren in dieser Zeit in unterirdische Grow-Setups im Emerald-Triangle-Gebiet geschmuggelt worden, wo sie mit lokalen Sorten gekreuzt wurden. Bis 2020 war Sensi Star mit über 50 direkten Linien aus den USA verbunden, darunter Death Star, Sensitron und Lemony Stinky.

Nun war es an der Zeit, die Terpene und Potenz moderner US-Strains wie Cookies und Gelato mit klassischen Amsterdamer Legacy-Strains wie White Widow, Dutch Dragon und Amnesia zu vereinen. Das Ergebnis war eine Welle beliebter Paradise-Cali-Sorten, darunter White Noise, Apricot Candy und Chocolate Wafflez.
Paradise Seeds 2020er: Die USA-Verbindung
Die US-Abenteuer von Paradise nahmen in den frühen Jahren des neuen Jahrzehnts zwei weitere bedeutende Wendungen. Zunächst ging Paradise Seeds eine Partnerschaft mit einem der angesagtesten Seed-Unternehmen Kaliforniens ein: Compound Genetics. Auf der Spannabis 2022 wurden mehrere Seed-Linien veröffentlicht, mit US-Genetiken wie Apple Fritter und Gelato im Kern.
Kurz darauf folgte der Launch von Paradise Seeds US. Zum ersten Mal konnten Kundinnen und Kunden Paradise Seeds legal in den USA kaufen.

Die 2020er sahen auch die Erweiterung einer echten Paradise-Dynastie. Paradise-Gründer Luc erklärt: „Wir hatten beobachtet, wie Wappa in den 2010ern zu einem absoluten Favoriten unter Growern geworden war, und immer wieder wurden wir gefragt, ob es einen weiteren Wappa-Cross geben würde. Also habe ich das Zuchtteam zusammengerufen und gesagt: Lasst uns Wappa einen amerikanischen Cousin geben!“
Das Ergebnis waren nicht ein, sondern gleich zwei Cousins: Tangerine Sorbet und Caramba.
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Price range: €31.00 through €83.00 Optionen auswählen This product has multiple variants. The options may be chosen on the product page
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Auch in der Cannabiswelt insgesamt tat sich enorm viel. Mit dem Boom der neuen globalen Cannabisindustrie wurde 2021 Paradise Phytogenetics gegründet, um die steigende Nachfrage nach hochperformanten, stabilisierten Genetiken für lizenzierte Produzenten zu bedienen, die neue medizinische und Freizeitmärkte belieferten.
In den 2020ern kamen Mexiko, Thailand und Deutschland zur Liste der Länder hinzu, in denen Cannabis legal wurde. Besonders die deutsche Legalisierung liegt Paradise am Herzen, da das Unternehmen seit Langem enge Beziehungen zu deutschen Growern pflegt, die Qualität und feine Genetik zu schätzen wissen.

Seit der Eröffnung des Paradise-Shops war das Unternehmen an einen konstanten Strom glücklicher Cannabistouristen aus dem Nachbarland gewöhnt, die nach Amsterdam reisten, um hochwertige Samen mit nach Hause zu nehmen. Paradise war außerdem von Anfang an auf der Mary Jane Expo vertreten – doch nichts konnte das Team auf die Ausgabe 2024 vorbereiten!
Mit der frisch verkündeten Legalisierung waren alle Bremsen gelöst. An diesem Wochenende herrschte ein Konsum auf Superhelden-Niveau, als die Party in die Stadt kam. Ein Paradise-Teammitglied, das über die Jahre schon alles gesehen zu haben glaubte, erklärte lachend, es habe sich angefühlt wie eine Filmszene:
„Legalisierung – und noch viel mehr …“
Parallel dazu engagierte sich Paradise in neuen Projekten, die darauf abzielten, den Cannabisanbau für das immense Wissen zu öffnen, das in der Landwirtschaft zur Optimierung traditioneller Nutzpflanzen eingesetzt wird. Als Partner des MCPIR beteiligte sich Paradise an einem langfristigen niederländischen Projekt, das nach dem „Bauplan“ für die perfekte Cannabispflanze sucht.

Als Paradise Seeds 2024 sein 30-jähriges Jubiläum feierte, sah die Cannabiswelt völlig anders aus als jene, in die der junge Luc Krol 1994 eingetreten war …As Paradise Seeds celebrated its 30th anniversary in 2024, the cannabis world was looking like a very different place to the one which a young Luc Krol stepped into when he began the business in 1994…
Auf das nächste Jahrzehnt! 🌱

