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What are Cannabis Trichomes and Why Do They Matter?

Was sind Cannabis-Trichome und warum sind sie wichtig?

Trichome

FĂŒr jeden Cannabisfreund – ob Konsument oder Grower – gibt es nur wenige Anblicke, die schöner sind als eine Pflanze, die wie ein frostiger Morgen oder ein sternenbesetzter Himmel aussieht. Fette kristallbedeckte Buds können bei einem Grower zu weichen Knien und einer Überproduktion an Speichel fĂŒhren – daher dreht sich alles um die Trichome, Baby!

Sie sehen zwar aus wie kleine Schneeflocken, in Wirklichkeit sind die Trichome der Cannabispflanze aber mikroskopisch kleine Haare. Auf einem winzigen Stiel sitzt oben eine glitzernde Kristallkugel, und viele Tausend von ihnen bedecken im Verlaufe der BlĂŒte immer stĂ€rker die Buds und ihre kleinen BlĂŒtenblĂ€tter. Wenn man genau hinsieht oder sie durch ein Mikroskop betrachtet, erinnert ihre Form an einen Pilz.

Eine natĂŒrliche Abwehr, zur Freude des  Growers

Ihr naturgemĂ€ĂŸer Zweck besteht in der Absonderung von Harz. Was fĂŒr Cannabis-Anbauer eine preiswĂŒrdige Errungenschaft ist, ist fĂŒr SchĂ€dlinge und Tiere das Äquivalent zu Kryptonit, denn sie werden durch die harzig-klebrige Herbheit von der Pflanze ferngehalten. Jeder, der Cannabis geerntet hat und nach bereits nicht sonderlich langer Erntearbeit seine verklebten Finger auseinanderbekommen musste, weiß, wie stark und effektiv die Harzproduktion der Trichome der Cannabispflanze ist! Die Harzschicht bietet auch Schutz vor den Elementen (deshalb behalten Outdoorpflanzen ihre Kristalle sogar nach heftigen RegengĂŒssen).

Neben ihrem hĂŒbschen Aussehen haben Trichome fĂŒr den Grower noch einen weiteren Vorteil – sie können als Orientierungshilfe bei der Bestimmung der Erntereife dienen, was verlĂ€sslicher ist, als die Reife allein an der FarbverĂ€nderung der Narben (BlĂŒtenhaare) festzumachen. Die Erscheinung (Farbe) der Cannabispflanzentrichome liefert auch Hinweise auf den THC-Gehalt, was es dem Grower ermöglicht, den Zeitpunkt seiner Ernte gemĂ€ĂŸ einer gewĂŒnschten Wirkungsweise festzulegen.

Als Hanfsamenfirma blickt Paradise auf eine reiche Tradition des Erschaffens super-harziger Pflanzen zurĂŒck, und beim ZĂŒchtungsprozess der Firma wird diesem Aspekt bei der Forschung und Entwicklung viel Raum gegeben. Sensi Star – eine krass harzige Laune der Natur – begrĂŒndete diesbezĂŒglich Paradises guten Ruf, und dieser wurde mit vielen anderen harzstrotzenden Sorten wie z. B. Nebula,  Californian Gold und Space Cookies gefestigt.

Da die Trichomabmessungen winzig klein sind, ist es mit bloßem Auge sehr schwierig, genaue Details zu erkennen. Ein Mikroskop ist das beste Werkzeug zur Entscheidungshilfe fĂŒr jemand, der Cannabis ernten will. Steht ein solches nicht zur VerfĂŒgung, braucht man ein VergrĂ¶ĂŸerungsglas oder eine Juwelierslupe. Schauen wir uns die Trichome, und wie sie dem Grower als Entscheidungshilfe fĂŒr den Erntezeitpunkt dienen können, einmal genauer an. Dies tun wir mit einer Ampel-Einteilung!

Klare Trichome – Stop!

Ja, die Buds mögen zwar mit Trichomen bedeckt sein, sind aber trotzdem noch nicht reif. Cannabispflanzen fangen in den ersten BlĂŒtewochen mit der Trichomentwicklung an, doch dies ist erst das FrĂŒhstadium.

Was sind Cannabis-Trichome und warum sind sie wichtig? | Ă°ÂŸÂ„Â‡ Paradise Seeds

Milchige Trichome – Abwarten! 

Wenn die THC-Produktion der Cannabispflanze Fahrt aufnimmt, verĂ€ndert sich die Farbe mancher Trichome von klar zu milchig, irgendwo zwischen durchsichtig und weiß. Viele AnfĂ€nger denken dann fĂ€lschlicher Weise, dass nun die Zeit zum Ernten gekommen ist, doch in diesem Stadium geerntete Buds produzieren lediglich eine milde Rauschwirkung, der Grower muss noch einige Wochen warten, um vom Potenzial der blĂŒhenden Pflanze voll profitieren zu können.

Milchig und bernsteinfarben – Los geht’s!

Wenn der prozentuale Anteil bernsteinfarbener Trichome ĂŒber 30% steigt, wird die Wirkung schwerer, geht mehr in Richtung „Couch-DrĂŒcker“. Manche Grower sind zwar genau auf diesen Knockout-Effekt aus, doch die meisten Leute bevorzugen eine Mischung aus erhebendem Kopfrausch und körperlicher Entspannung. Um optimale THC-Werte zu erzielen, sollten die Buds geerntet werden, wenn 75% der Trichome milchig und 25% bernsteinfarben sind.

Die meisten Grower kennen die Situation, dass sie auf eine Pflanze starren und sich fragen, ob die Trichome, die sie sehen, weiß, milchig weiß oder leicht bernsteinfarben sind, deswegen möchten wir an dieser Stelle nochmal die Wichtigkeit einer optischen Hilfe betonen. Außerdem ist es offenkundig, dass die Angaben zur BlĂŒtezeit einer Sorte auf der Samenverpackung ein erster Anhaltspunkt fĂŒr die Entscheidung sind, wann man zur Ernte schreiten sollte.

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