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Cannabis und Tagträumen in der Smartphone-Era

Cannabis und Tagträumen in der Smartphone-Era

Cannabis und Tagträumen waren einst gleichbedeutend mit Zeit verschwendet an albernen Gedanken, die oft nur als Kiffer-Unsinn abgetan wurden. Seitdem Technologie, und besonders das Smartphone, unsere Aufmerksamkeit immer weiter in ihren Griff bekommt, ist es vielleicht an der Zeit, diese Ansicht noch einmal zu überdenken. In diesem Gastbeitrag werfen wir einen Blick auf die positiven Auswirkungen von Cannabis und Tagträumen.

Stellt Euch vor: Ihr müsst noch 10 Minuten auf  einen Freund / den Bus / einen Termin warten. Was macht Ihr in dieser Zeit? Für die meisten lautet die Antwort, zum Handy greifen, um sich damit für 10 Minuten zu amüsieren und den Zeigefinger zu trainieren…

In 2021 wurde die Zahl aller Erdenbewohner, die ein Smartphone benutzen auf 6.4 Miilliarden geschätzt, das sind 80% der Weltbevölkerung. Diverse Studien, die sich mit der Smartphone-Nutzung auseinander gesetzt haben, deuten darauf hin, dass wir im Durchschnitt 3 bis 4 Stunden pro Tag an unseren Geräten hängen, und es werden  immer mehr. Aber was haben wir mit dieser Zeit gemacht, bevor es Smartphones gab? Abgesehen davon, dass mehr fern geschaut wurde, hatten wir viel öfter Mal Langeweile. Und wenn uns langweilig ist, neigen wir eher zum Tagträumen.

Gras und Tagträumen

Es muss nicht unbedingt die Sorte sein, die am meisten knallt; jeder der Gras konsumiert weiß, dass jedes High mit einer gedanklichen Verzerrung beginnt, die oft zuerst in hohem Tempo dahin rast und sich dann im weiteren Verlauf wieder voll entspannt. Während dessen nehmen die Gedanken – frei von anderen Einflüssen – oft einen Zustand an, den man als Tagträumen bezeichnen kann. Die Gedanken fließen, die Fantasie wird befeuert und Ideen werden formuliert.

An dieser Stelle müssen wir differenzieren zwischen harmlosen Tagträumen und  maladaptiertem Tagträumen, das im Zusammenhang ähnliche Merkmale wie die einer Psychose aufweist, und sich durch den Konsum von Marihuana-Produkten verschlimmern kann.

Die Vorteile von Tagträumen

Es wurde anerkannt, dass Tagträume aus verschiedenen Gründen vorteilhaft für den menschlichen Geist sind. Wie zum Beispiel für den Abbau von Stress und Sorgen aus dem Alltag, indem man den Gedanken freien Lauf lässt und unterschiedliche Regionen im Gehirn aktiviert. Tagträume unterstützen den kreativen Prozess und können auch dabei behilflich sein, Lösungen zu finden, indem man das Problem aus einer anderen Sichtweise betrachtet.

Die Frage ist nun wo unsere Möglichkeiten zum Tagträumen geblieben sind, wenn wir uns gerade in diesen Momenten mit den  oberflächlichen Belohnungen beschäftigten, die ein Smartphone hergibt?

Wenn sogar Pioniere dieser Technologie die gleiche Frage stellen, können wir schon erahnen, dass da vielleicht irgendwas schief gelaufen ist. In den Medien wurde berichtet, dass viele der CEOs in dieser Branche, wie auch Alexis Ohanian (Reddit Mitbegründer), für Ihre eigenen Kinder einen anderen Weg einschlagen. In einem Interview mit CNBC in 2018 spricht er über seine Tochter, „Meine Frau und ich wollen, dass sie sich langweilt…. es ist wichtig, dass sie Zeit hat, sich alleine mit ihren eigenen Gedanken auseinander zu setzen.“

Warum sich  bestimmte Sorten zum Tagträumen eignen

Der präfrontale Kortex, die Region unseres Gehirns, die für Entscheidungsprozesse und Impulskontrolle verantwortlich ist, ist erst ab einem Alter von 23 voll ausgebildet, und das sollte jedem bewusst sein, der sich überlegt, Cannabis zum Tagträumen zu benutzen. Klar, Skeptiker meinen  sicherlich, dass eine monotone Tätigkeit, wie zum Beispiel Abwaschen oder andere Hausarbeiten eine bessere Alternative sind, aber eine Tüte anzuzünden ist eine schnelle Direktverbindung in die Welt der zerebralen Entdeckungen. Ein Grund dafür, warum Cannabis so beliebt ist, ist der Wahrnehmungswandel, der Genießer  vom grauen Alltag abheben lässt und für einen Moment in eine andere Welt entführt.

Einige Marihuana-Sorten haben einen größeren Einfluss auf die Gedankenprozesse als andere; eine Sativa Sorte ruft eine bestimmte Klarheit und Zielstrebigkeit der Gedanken hervor (weshalb manche dieser Gedanken noch einmal überdacht werden sollten!). Eine Indica Sorte wird eher mit körperlicher Entspannung in verbindung gebracht, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass es auch die Gedanken daran hindert zu wandern.

Wer von uns hatte beim Konsum von Cannabis nicht auch schon einmal eine glänzende Idee, die sich dann am nächsten Tag als gar nicht so glänzend entpuppte? Ein guter Freund von Paradise, eine bekannte Schriftstellerin meint, dass manche Sorten Kreativität mehr fördern als andere, und hat eine persönliche Vorliebe für die kreative Energie der Sativa. Sie sagt allerdings auch, dass es wichtig ist, diese Gedanken zu notieren, aufzubewahren und dann am nächsten Tag ohne Cannabis Filter noch einmal zu überdenken; „Meistens entsteht aus diesen Gedanken etwas Gutes aber nur selten so, wie man es sich das anfangs vorgestellt hat!“ Abgesehen von fokussiertem Denken existiert natürlich auch die Freude daran, den eigenen Gedanken einfach Mal freien Lauf zu lassen und zu sehen, wohin sie führen!

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