Die beliebtesten LST – und HST-Techniken für Cannabis

Während der Wachstumsphase sind Cannabispflanzen unglaublich anpassungsfähig und bieten so eine günstige Gelegenheit, um LST- und HST-Techniken durchzuführen. Das Ziel dieser Methoden ist es, die Pflanzen zu trainieren und den potentiellen Ernteertrag zu erhöhen.

HST steht für High Stress Training (Trainingsmethode mit viel Stress) während sich LST, Low Stress Training auf Trainingsmethoden mit weniger Stress bezieht. Jede einzelne davon hat ihre Vorteile, allerdings ist HST nicht für Anfänger geeignet, da sie eine bestimmte Vorkenntnis und Erfahrung mit Cannabispflanzen voraussetzt.

Nichtsdestotrotz bringen Trainingsmethoden Vorteile und werden von Gärtnern mittlerweile auch häufiger angewendet.

Warum sollte man LST- oder HST-Techniken für Cannabispflanzen in Betracht ziehen?

Diese Trainingsmethoden werden zwar normalerweise mit dem Indoor-Anbau in Verbindung gebracht, haben allerdings auch ihre Vorteile beim Freilandanbau. Die häufigsten Gründe für den Einsatz von LST und HST sind:

  • Um Anbauflächen optimal zu nutzen, besonders bei begrenzter Höhe.
  • Um seitliches (horizontales) Wachstum zu fördern, damit auf den Zweigen mehr Blüten entstehen können.
  • Um das Licht optimal zu verteilen und damit das Blütenwachstum allgemein zu fördern.
  • Um die Luftzufuhr zu verbessern und das Infektionsrisiko wie z.B. mit Schimmelpilzen zu reduzieren.
  • Um Freilandpflanzen durch ein weniger auffälliges Wuchsmuster zu tarnen.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf sowohl LST- als auch HST – Techniken, beschreiben die Umsetzung der gängigsten Methoden und geben Tipps, wie man häufig auftretende Probleme vermeiden kann.

Was sind die LST- und HST- Techniken für Cannabispflanzen?

Beide, die LST- und die HST-Technik für Cannabispflanzen dienen demselben Zweck – kontrollierten ‚Stress‘ auf die Pflanze auszuüben, um ihre Wuchsform zu beeinflussen. Das Ergebnis sind kompaktere Pflanzen, die ihre Energie effizienter auf die Entstehung von Blüten fokussieren.

Kann man LST und HST auch bei Autoflowers anwenden?

Dieser Artikel richtet sein Augenmerk auf photoperiodische Sorten, deren Wachstumsphase länger ist und sie deshalb widerstandsfähiger gegenüber Stress-Training sind.

Das Zeitfenster für die Anwendung von LST- und HST-Techniken ist bei Autoflowers begrenzt auf 4 – 5 Wochen, bevor sie automatisch in die Blütephase übergehen. Eine der HST-Techniken,die öfter Anwendung findet, ist das Topping, bei dem die Spitze des vertikalen Hauptstamms entfernt wird, um das seitliche Wachstum zu fördern; diese Methode ist relativ narrensicher. Allerdings wird insbesondere bei Autoflowers und ohne gute Kenntnisse im Umgang mit Cannabispflanzen empfohlen, das schonendere Low-Stress LST für Autoflowers zu verwenden.

Was ist LST (Low Stress Training)?

LST ist die pflanzenfreundlichste Methode, mit der man die Pflanze dazu bringt, in eine andere Richtung zu wachsen, also nicht gerade nach oben und vertikal zur Lichtquelle. Wie der Name schon sagt, ist es für die Pflanze eine relativ stressarme Methode und gleichzeitig die anwenderfreundlichste für Hobbygärtner, weil man dabei kaum etwas falsch machen kann!

LST-Technik Grafik
LST-Technik

Dies wird erreicht, indem die Zweige trainiert werden, horizontal in verschiedene Richtungen zu wachsen, um eine gleichmäßige Abdeckung der Blütenentwicklung zu fördern. Dabei werden die Zweige sanft manipuliert und gebogen und dann mit Bindematerial fixiert, um sie zu ermutigen, in eine andere (meist horizontale) Richtung zu wachsen.

Was ist HST (High Stress Training)?

HST erfüllt denselben Zweck, nämlich die Pflanzenstruktur zu manipulieren und das seitliche Wachstum zu fördern, ist jedoch deutlich aggressiver und daher für die Pflanze anstrengender. Es beinhaltet oft das Entfernen von Pflanzenteilen, weshalb Gärtner bei der Anwendung sicher sein müssen und ihre Pflanzen gut kennen sollten, um eine Überbelastung und potenziell tödliche Schäden zu vermeiden.

Wann ist der beste Zeitpunkt für LST und HST?

Der optimale Zeitpunkt für den Einsatz von LST- und HST-Techniken beim Anbau von Cannabis ist die vegetative Wachstumsphase. In dieser Phase ist die Pflanze sehr empfänglich für Manipulationen, besonders formbar und aufgrund des kräftigen Wachstums widerstandsfähiger gegenüber Stress.

Das Training kann nach einigen Wochen der vegetativen Phase beginnen, wenn die Pflanze 3 oder 4 Knoten ausgebildet hat (also die kleinen Stellen, an denen der Stamm verzweigt)

Tipps für die Vorbereitung auf das Training

Beginnt das LST und HST mit einem Plan, d.h. überlegt euch, was ihr damit erreichen wollt? Stellt sicher, dass eure Handlungen zielgerichtet sind und dass die für die Aufgabe benötigten Werkzeuge und Materialien bereit liegen.

Wenn ihr eine Trainingsmethode anwendet, die wiederholte Handlungen erfordert (zum Beispiel das Niederbinden von Ästen beim Low-Stress-Training), ist es wichtig, einen Rhythmus einzuhalten. Stress erzeugende Maßnahmen sollten immer von zwei bis drei Tagen Ruhephase gefolgt werden, um der Pflanze Zeit zur Regeneration zu geben.

Welche Ausrüstung wird für LST und HST benötigt?

Um LST- and HST-Techniken für Cannabispflanzen erfolgreich anzuwenden, sollte man in ein paar wichtige Hilfsmittel investieren, die nicht nur die Arbeit erleichtern sonder auch die Gesundheit der Pflanze schützt:

  • Eine scharfe Schere oder spezielle Gartenschere, um diese Schnitte so sauber und steril wie möglich durchzuführen.
  • Handschuhe (Einweg), um sicherzustellen, dass Schädlinge oder Krankheiten von anderen Pflanzen übertragen werden.
  • Alkohol, Chlorbleiche oder eine andere, zum Sterilisieren der Hilfsmittel geeignete Lösung.
  • Weicher Gartendraht zum einfachen Festbinden der Stengel und Zweige.
  • Pfosten (Grillpfosten sind ideal), um den weichen Draht am Stängel zu verankern. Die Pflanze ist dabei nicht wählerisch – Schnur und sogar Schnürsenkel funktionieren ebenfalls gut (locker binden, damit der Stängel Platz zum Wachsen hat).
  • Eine Sprühflasche ist praktisch, um die Blätter zu befeuchten oder bei Bedarf den Boden aufzulockern.

Nun, da wir die Grundlagen geklärt haben, werfen wir einen genaueren Blick auf die Besonderheiten der LST- und HST-Techniken für Cannabispflanzen.

HST-Techniken für Cannabispflanzen

HST kann in einige gängige Trainingsmethoden unterteilt werden. Dazu gehören Mainlining, Topping, Fimming und Supercropping.

Topping

Topping ist eine Technik, die sowohl beim LST als auch beim HST verwendet wird. Es handelt sich um eine einfache Operation (ein Schnitt!), bei der die Spitze der Pflanze entfernt wird.

Topping Grafik
Topping fördert seitliches Wachstum

Why top a cannabis plant? Gründe für das Topping von Cannabispflanzen? Die Pflanze konzentriert ihr Wachstum nach oben, daher wird durch das Entfernen des oberen Teils die Energie in die Seitenzweige gelenkt. Das Ergebnis ist eine kompaktere Pflanze mit seitlichem Wachstum, einer größeren Anzahl an mittelgroßen, gedrungenen Blüten.

Für einen umfassenden Leitfaden zum Thema Topping, könnt ihr euch dieses Video aus der Paradise Seeds Skunkworks-Serie von Topshelf Grower zu Gemüte führen.

Topping guide from Paradise Seeds Skunkworks series.

Fimming

Interessante Tatsache: Die Fimming-Methode stammt vom Wort “fim”, das ein Akronym für “f**k, I missed!” (verdammt, ich hab’s verpasst!) ist – angeblich der Ausruf, der verwendet wurde, als ein Topping schief gegangen war!

Die Fimming-Methode wird besonders in einem SCROG-Setup verwendet und ist, wie angedeutet, ähnlich wie Topping, aber anstatt eines sauberen Schnitts bleiben 30% des oberen Triebs stehen.

Leitfaden zum Fimming infographic
Die Ursprünge von FIM.
“F**k, I missed.”

Gründe für das FIMMING von Cannabispflanzen? Ähnlich wie Topping öffnet Fimming das seitliche Wachstum der Cannabispflanze und fördert die Entwicklung von Blütenständen entlang der Zweige. Eine ausführliche Erklärung, wie man FIMMING anwendet und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, findet ihr hier.

Mainlining

Mainlining ist eine Technik, die verwendet wird, um die Struktur der Cannabispflanze strikt zu kontrollieren, indem zwischen zwei und acht “Mainlines” erzeugt werden, die von einer getoppten Basis ausgehen.

Die Logik dahinter ist, dass ihr, anstatt viele Zweige mit Blüten unterschiedlicher Qualität zu haben, die Pflanze so pflegt, dass sie diese wenigen Zweige produziert, wobei ihre gesamte Energie in die Entwicklung von Blütenständen fließt.

Mainlining wir normalerweise nur dann ausgeführt, wenn die Pflanze etwa 30cm hoch ist und 6 – 8 Nodien entwickelt hat, d.h. wenn es sich um eine kräftige und gesunde Pflanze handelt, die den brutalen Schnitt überstehen kann, um den Mainlining-Prozess zu beginnen. Ihre Höhe wird oberhalb des dritten oder vierten Nodiums getoppt, um einen ersten “Manifold” zu erzeugen.

Mainlining von Cannabispflanzen Grafik
Wie sieht eine Cannabis-Mainline aus?

Um diesen Prozess genauer zu erkunden, schaut euch diesen Leitfaden zum Mainlining von Cannabispflanzen an, mit einem weiteren Verweis auf eines der informativen Videos zur Anwendung der Mainlining-Technik aus der Skunkworks-Serie.

LST- und HST-Techniken für Cannabis

Super Cropping

Der Begriff Super Cropping klingt ehrgeiziger als er tatsächlich ist. In Wirklichkeit beinhaltet diese Methode das Zusammendrücken eines Pflanzenstängels und das Biegen auf eine Weise, dass die innere Auskleidung bricht, während die äußere Auskleidung intakt bleibt, wodurch ihre Flexibilität erhöht wird.

Super Cropping HST-Tekniken Grafik

Gründe für das Supercropping einer Pflanze? Zusätzlich zur Förderung des seitlichen Wachstums und mehr mittelgroßer Blüten wird von einigen Gärtnern argumentiert, dass diese Methode des High Stress Training die Harzproduktion in einer Pflanze erhöht und so zu mehr Potenz beiträgt.

Offensichtlich besteht die Gefahr darin, dass zu viel Druck ausgeübt wird und der Stängel abbricht. Eine Analyse dieser Beschneidungsmethode mit einem Leitfaden, wie man sie sicher und effektiv durchführt, kann man in diesem Artikel finden: Die besten Tipps für das Super Cropping von Cannabispflanzen.

Risiken bei der Verwendung von HST-Techniken

Bevor wir uns spezifische Risiken ansehen, lautet der allgemeine Rat für gute Praxis, die Pflanze zu begutachten, bevor ihr das Training durchführt:

  • Sieht sie gesund aus? Zeigt sie alle Anzeichen einer glücklichen Pflanze? Das bedeutet robustes Wachstum und gesunde grüne Blätter ohne Anzeichen von Schädlingsbefall oder Verfärbungen, die durch Nährstoffmangel verursacht werden. Gestresste Pflanzen sind anfälliger für Schädlinge und Krankheiten.
  • Gebt ausreichend Zeit zur Erholung. HST-Techniken stressen die Pflanze erheblich. Techniken wie Topping und Fimming legen den hohlen Stängel frei, und dieser braucht Zeit zum Heilen (es bildet sich ein harter Kallus als Versiegelung), während Super Cropping eine harte “Knöchelnarbe” erzeugt. Lasst die Natur ihr Ding machen!
  • Strebt nach Symmetrie und Ausgewogenheit. Haltet die Pflanzenstruktur im Gleichgewicht, sodass die ausgedehnten seitlichen Zweige gleichmäßig sind und ähnliche Längen aufweisen.

HST – Risiken für die Gesundheit der Cannabispflanzen

Over stressing the plant while using LST and HST training techniques will obviously impact its health so:

Übermäßiges Beschneiden vermeiden: Lollipopping wird oft sowohl mit LST- als auch mit HST-Techniken verwendet und ist im Grunde das strategische Entfernen von Blattwerk. Sobald ihr anfangt (wie bei einem schlechten Haarschnitt!), ist es schwierig aufzuhören, und ein großes Risiko besteht darin, zu viele Blätter/Zweige gleichzeitig zu entfernen, was die Fähigkeit der Pflanze zur Photosynthese beeinträchtigen und somit das Wachstum einschränken kann. Macht es daher schrittweise, über die Zeit verteilt, um die Erholungsphase zu unterstützen

Die Zweige nicht zu stark verbiegen: Handelt bei allen physischen Manipulationen langsam, stetig und sanft, um das Abbrechen von Stängeln und Zweigen zu vermeiden.

Kein HST und LST in der Blütephase: Obwohl es einige Ausnahmen gibt, lautet die Sicherheitsregel, das Training während der vegetativen Wachstumsphase durchzuführen – besonders HST. Sobald die Pflanze in der Blütephase ist, reagiert sie empfindlicher auf Stress.

Die Pflanze nicht ignorieren: Eine gute Kultivierung jeder Pflanze beruht darauf, Anzeichen zu lesen, die eine Pflanze aufweist. Wenn ihr die Pflanze gestresst, wird sie es euch mitteilen (hängende/welkende Blätter, Verfärbung der Blätter, verkümmertes Wachstum).

LST-Techniken

Wenn es um LST- und HST-Techniken geht, sind viele der Tipps zu Risiken und Handhabung dieselben. Wenn jedoch HST die brutalere Seite des Beschneidens ist, dann ist LST die sanftere (und viel verzeihender für Anfänger).

Cannabis LST und HST-Techniken: LST-Technik

Gründe für die Anwendung von LST bei Cannabispflanzen?

Diese Cannabis-Anbautechnik ist eine Erweiterung von Methoden, die seit vielen Jahrhunderten in der Kultivierung verwendet werden, um Ernten zu steigern – Weinreben und Obstbäume sind ein Paradebeispiel, bei denen Zweige trainiert werden, um die der Sonneneinstrahlung und guten Luftzirkulation ausgesetzte Oberfläche zu vergrößern.

Das gleiche Prinzip gilt für eine Cannabispflanze. Das standardmäßige vertikale Wachstumsmuster produziert oft große obere Blüten, aber die Blüten werden weiter unten aufgrund von Lichtmangel kleiner.

Die Verwendung von LST zum Trainieren einer Cannabispflanze öffnet sie (für Licht und Luft), erhöht die Blütenentwicklung und fördert gleichmäßig verteilte Blütenstände mit guter Luftzirkulation, was die Entwicklung von Schimmel und Mehltau verhindert.

Wann beginnt man mit LST?

Am Beginn der Wachstumsphase, wenn der Steckling 3 oder 4 Nodien aufweist. LST wird oft gemeinsam mit Topping angewendet, um seitliches Wachstum zu fördern.

How do you use LST training for weed plants?

Es beginnt ganz einfach, indem ihr den Stängel des Setzlings sanft in eine Richtung biegt und flexiblen Gartendraht verwendet, um ihn an Ort und Stelle zu halten, wobei ihr das andere Ende am Pflock oder Spieß befestigt, sodass er verankert ist.

Seid vorsichtig in den ersten Phasen – stellt euch die Pflanze wie einen Bogen vor (sanft in eine Richtung gebogen). Nach ein paar Tagen wird es leicht zu sehen sein, wie viel der Stängel gewachsen ist, und ihr könnt einen weiteren Anker anbringen, um dieses horizontale Wachstum zu erweitern.

LST training technique explained.

LST beflügelt die Fantasie!

Das Schöne an LST ist, dass ihr die Pflanze so trainieren könnt, dass sie überall hin wächst! Ihr könnt zum Beispiel eine Pflanze in Spiralform wachsen lassen. Lasst den Stängel nach außen wachsen, d.h. horizontal, bis er nahe an den Rand des Topfes kommt, und biegt ihn dann so, dass er diesem Rand folgt. Während die Pflanze wächst, formt ihr die Spirale weiter.

LST cannabis plant spiral.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Eine LST-Spirale. Foto: @budzaiofficial

Ist LST für Pflanzen im Innen- und Außenbereich geeignet?

Ja! Obwohl die Technik bei Indoor-Gärtnern sehr beliebt ist, die in kleinen Räumen Erträge steigern möchten, ist sie auch eine großartige Technik für den Outdoor-Bereich, um die Pflanze besser zu managen.


Erhöhtes Licht an den Blütenständen führt zu besserem Blütenwachstum, und verbesserte Luftzirkulation hilft dabei, zu verhindern, dass Schimmel die Kontrolle über eine Pflanze übernimmt.

Fazit

Die Verwendung von LST- und HST-Techniken ist mittlerweile eine gängige Praxis, die von vielen Gärtnern angewendet wird. Beide Trainingsmethoden beinhalten das Stressen einer Cannabispflanze, um wichtige Leistungsverbesserungen zu erzielen.

Dazu gehören besseres Management der Pflanze, erhöhte Lichtexposition und bessere Luftzirkulation und natürlich die Verbesserung der Quantität und Qualität der Blütenstände. Aus diesem Grund tragen die LST/HST-Techniken zu erheblichen Ergebnissen und besseren Erträgen bei.

Während dieser Artikel die technischen Aspekte hinter diesen Methoden untersucht, sollte nie vergessen werden, dass Pflanzen letztendlich der Natur gehorchen. Das Schlüsselrezept für Erfolg besteht darin, mit der Pflanze zu arbeiten, zu erkennen, wann man sie fordert und wann man zurücktreten und ihnen Ruhe gönnen sollte.